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Finanzkrise

    Bundesfinanzministerium nimmt Abstand vom Leerverkaufsverbot

    Mi, 02/06/2010 - 09:31 – S.Grönwoldt

    Das Mitte Mai 2010 von der Bundesregierung im Alleingang erlassene Verbot für Leerverkäufe soll kaum zwei Wochen später erneut überarbeitet werden (vgl. Artikel vom 19.05.2010). Diese schnelle Reaktion bestätigt einmal mehr, dass die zeitgleich zur heißen Phase der Eurokrise erlassenen Maßnahmen der Bundesregierung gegen Leerverkäufer und Hedgefonds weniger pragmatisch und dafür umso medien- und publikumswirksamer sein sollten.

    Das Ende der AAA-Ära

    Di, 01/06/2010 - 09:30 – S.Grönwoldt

    Göttlichen Offenbarungen schenkt heute kaum noch jemand Glauben. Selbst die einst so bedeutenden Weissagungsstätten in Griechenland sind nur noch Einnahmequellen der Tourismusindustrie. Beratungsgespräche mit kompetenten Orakeln haben die Mächtigen des Landes hier schon lange nicht mehr geführt.
     

    Hedgefonds und Leerverkäufer - wieder Sündenböcke der Finanzkrise?

    Mi, 19/05/2010 - 11:03 – S.Grönwoldt

    Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat erneut Maßnahmen für eine vermeintlich bessere Kontrolle der Finanzmärkte ergriffen. Der aktuell gewählte Ansatz des Leerverkaufverbots ist allerdings keineswegs komplett neuartig: Bereits 2008 hatte die BaFin eifrig das Modell der US-amerikanischen Finanzaufsicht kopiert und kurz nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers ein Leerverkaufsverbot für diverse Finanz- und Versicherungstitel erteilt.

    Leben Totgesagte länger?

    Do, 22/04/2010 - 11:33 – S.Grönwoldt

    Die Bankenbranche liefert wieder Skandale: Goldman Sachs hat angeblich unter Angabe falscher Daten verbriefte Hypothekenkredite verkauft  - und die Golden Boys sich dabei sogar von der US-Wertpapieraufsicht SEC erwischen lassen. Sind das die besten Anzeichen für eine Rückkehr zur Normalität?

    Vabanquespiel mit neuen Regeln

    Mi, 31/03/2010 - 14:27 – S.Grönwoldt

    Das Ende der Finanzkrise wurde offiziell noch nicht ausgerufen, doch eines steht bereits heute fest: Die Krise soll sich in dieser Form nicht so bald wiederholen. Ohnehin mussten zahlreiche Akteure den Spieltisch verlassen und mit leeren Taschen aus Roulettenburg abreisen. Und die Staatskassen sind bekanntlich auch leer.

    Agenturen erwägen Abstufung der britischen Bonitätsnote

    Mo, 11/01/2010 - 12:51 – S.Grönwoldt

    Das Top-Rating der renommierten Agenturen Standard & Poors und Moody’s Financial Services für die Kreditwürdigkeit Großbritanniens könnte bald abgestuft werden. Bereits im Mai 2009 bezeichneten Standard & Poors den Ausblick für die Finanzlage in Großbritannien als „negativ“, und auch die Finanzexperten von Moody’s rechnen mit einem baldigen Test des aktuellen Triple-A-Ratings.

    Dubai World setzt Schuldendienst aus

    Di, 01/12/2009 - 17:24 – S.Grönwoldt

    Nach den Anschlägen auf die Twin Towers 2001 reagierten die internationalen Börsen hochsensibel auf alle Ereignisse, die auch nur ansatzweise einem terroristischen Anschlag gleichkamen. Im auslaufenden Finanzkrisenjahr 2009 verhalten sich die Weltbörsen ähnlich: Negative Nachrichten aus der Finanz- und Immobilienwelt werden unmittelbar mit fallenden Kursen in allen Marktsegmenten quittiert.

    Australiens Notenbank hebt den Leitzins an

    Mi, 07/10/2009 - 12:43 – M.Protzel

    Überraschende Neuigkeiten vom fünften Kontinent: Die australische Notenbank Reserve Bank of Australia hob als erstes Institut der G20 seit Beginn der Finanzkrise ihren Leitzins an. Die Erhöhung um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent bringt den australischen Dollar vorerst auf den höchsten Stand im Vergleich zum US-Dollar seit über einem Jahr. Zuletzt war ein australischer Dollar fast 0,90 US-Dollar wert.

    IWF sieht Finanzstabilität weiterhin gefährdet

    Do, 01/10/2009 - 11:38 – S.Grönwoldt

    Die internationalen Banken müssen voraussichtlich weitere 1,5 Billionen Dollar abschreiben. Diese Schätzung gibt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen globalen Finanzstabilitätsberichts (Global Finance Stability Report) an. Zwar hat sich die Ertragslage der meisten Banken in den vergangenen Monaten deutlich verbessert, doch die erwarteten Gewinne können laut IWF den Abschreibungsbedarf kaum decken.  

    US-Banken erwarten Rekordausfälle bei Kreditkartenrückzahlungen

    Do, 24/09/2009 - 11:17 – S.Grönwoldt

    Seit geraumer Zeit warnen Ökonomen vor der Überschuldung von Privatpersonen durch den Zahlungsverkehr mit Kreditkarten sowie vor den daraus resultierenden massiven Forderungsausfällen für Banken. Die unkomplizierte Zahlungsmethode mit dem Plastikkärtchen verführt offenbar immer stärker zu unverantwortlichem Konsum- und Zahlungsverhalten. Durch die Entwicklung der Arbeitsmärkte wird diese Problematik vielerorts verstärkt. In den USA kletterte die Arbeitslosenquote im August auf 9,7 Prozent und somit auf das höchste Niveau seit 26 Jahren.

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