Der US-amerikanische Soziologe Edwin Hardin Sutherland hatte es schon in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts erkannt: Kriminalität wird nicht nur von Angehörigen notdürftiger Unterschichten verübt, sondern maßgeblich auch von „ehrbaren Personen mit hohem sozialen Ansehen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit“. Sutherland nannte es bildlich „White Collar Crime“ – ein Begriff, der seitdem immer wieder gern in politisch-ideologischen Zusammenhängen und besonders auch in Zeiten wirtschaftlicher Rezessionen aufgegriffen wird.






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